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USA - Milliarden TV-Dollar Markt


USA: PayTV ist längst ein Milliarden Dollar Business

Was hierzulande noch heiß diskutiert und von Skeptikern in Frage gestellt wird, ist in den USA längst Realität. PayTV-Kanäle wie HBO und Showtime machen dort Milliardenumsätze, und sogar Pay-per-View Angebote rentieren sich. Allein der Marktführer bei satellitengestützen Angeboten, der Sender "DirecTV" (www.directv.com), versorgt bereits mehr als zehn Millionen Haushalte mit weit über 100 Kanälen und zusätzlichen Pay-per-View Angeboten wie neuen Filmen, Sportevents und ähnlichem. Einen großen Beitrag zum Erfolg des General Motors-Tochterunternehmen leistete sicher die zurückhaltende Preisgestaltung: mit etwa 4 Dollar pro Film liegt das Pay-per-View Angebot deutlich unter dem Preis einer Kinokarte.

Kaufen auf Knopfdruck

Doch auch in den USA kam der Erfolg nicht von allein, erst als 1995 auf digitale Übertragung umgestellt wurde, schnellten die Umsätze nach oben. Die Gründe sind einfach: Während die Pay-per-View -Filme auf DirecTV heute alle 30 Minuten starten, waren diese Abstände früher wesentlich größer. War man doch einmal zur richtigen Zeit am richtigen Kanal, musste man erst über Telefon den Film bestellen, was wesentlich schlechter funktionierte, als ein einfacher Klick auf die Fernbedienung, der heute ausreicht.

tcommerce tshirt Und weil die Amerikaner offenbar so gerne mit Ihrer Fernbedienung Geld ausgeben, feiern auch die Unternehmen wie Wink Communication (www.wink.com) derzeit große Erfolge: Das Wink-System erlaubt es, in Werbespots kurze Zusatzinformationen mitzusenden. Sobald das "i"-Logo am Bildschirm erscheint, können per Knopfdruck auf der Fernbedienung Zusatzinfos angesehen oder Kataloge und Produkte bestellt werden. Immer mehr Sender, darunter auch DirecTV, unterstützen die Technologie.